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Erziehung/Beziehung/Begleitung

In der letzen Zeit stolpere ich öfters über einen Post, in dem es um geistige Gewalt gegen Kinder geht. Hier geht es um Beleidigungen, Strafen, Missachtung der Gefühle etc. Darunter entbrennt immer eine riesen Diskussion darüber, welche Erziehung richtig ist.
Man sollte Kinder nicht schlagen, darin sind eigentlich alle einig, aber da hört die Einigkeit auch schon auf.
Da gibt es die, die sagen Kinder müssen sich frei entfalten, sie dürfen nicht eingeengt werden und dürfen nicht mit Regeln gequält werden. Andere meinen, dass Kinder feste Regeln brauchen und diese auch durchgesetzt werden müssen, auch mit harten Strafen, denn Kinder müssen gehorchen.
Ich lese mir diese Diskussionen oft durch und denke, man sollte nicht alles nur schwarz/weiss sehen, sondern auch verschiedene Grautöne.
Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass Kinder Regeln brauchen. Unsere Welt funktioniert mit Regeln, Kinder müssen lernen, diese zu respektieren. Es gibt Verkehrsregeln, Gesetze ( im Prinzip auch eine Art Regel ) und Regeln, die z.B. in Schule oder Arbeitsplatz gelten. Überall da, wo Menschen zusammenleben gibt es Regeln. Warum also sollten Kinder nicht lernen, diese zu akzeptieren? Doch, das sollten sie. Allerdings denke ich auch, dass Kinder nicht jede Regel einfach akzeptieren müssen, sondern durchaus auch hinterfragen dürfen.
Ich denke, dass Kinder keine Strafen brauchen, dass sie aber durchaus lernen dürfen, dass gewisse Handlungen eben auch Konsequenzen haben. Das ist auch ein wichtiger Lernprozess für Kinder.
Kinder brauchen Grenzen. Hier ist es ebenso wichtig, eigene aufstellen zu dürfen, wie die der anderen einzuhalten.
Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit ( meine subjektive Wahrheit) irgendwo in der Mitte, nach dem Leitsatz: Es kommt immer auf die richtige Dosierung an.
In den nächsten Artikeln werde ich weiter darauf eingehen, wie man z.B. Regeln harmonisch in der Familie einbringen kann, wie man Grenzen setzt und auf den Unterschied zwischen Strafen und Konsequenzen.
Wie man ein Kind leiten kann und ihm trotzdem genügend Freiheit lässt, sich zu entfalten. Bleib dran.

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